"Es ist erschreckend, wie schnell die Privatisierung [...] auf die Qualität der Wohnungsbestände durchschlägt."
Im Interview mit dem Abendblatt beurteilt Joachim Wege, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen, der Geschäftspolitik der Gagfah: "Die alte Gagfah war hier ein anerkanntes Unternehmen. Es ist erschreckend, wie schnell die Privatisierung mit einer Kehrtwende in der Unternehmenspolitik auf die Qualität der Wohnungsbestände durchschlägt."
Wege erläutert auch, welche Konsequenzen das gebahren so genannter "Heuschrecken" für die Kommune haben:
"Die Bestände werden erst ausgelutscht und dann den Kommunen vor die Füße geworfen. Das sind mögliche Exit-Strategien solcher Hedgefonds: Die Bestände werden aufgekauft, für hohe Dividendenzahlungen ausgebeutet - dann müssen die Städte die Schrottimmobilien übernehmen." Dem brauchen wir nichts mehr hinzufügen!
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